Die Schnittgeschwindigkeit beschreibt die relative Bewegungsgeschwindigkeit zwischen der Schneidkante des Werkzeugs und der Werkstückoberfl?che und wird abh?ngig vom Werkstoff, dem Schneidwerkstoff sowie den Anforderungen an die Bearbeitungsgenauigkeit eingestellt. Bei hochfestem Stahl muss die Schnittgeschwindigkeit herabgesetzt werden, damit das Werkzeug nicht abbricht und die Werkstückoberfl?che keine Brandstellen erh?lt. Bei weichen Materialien wie Aluminium oder Kupfer l?sst sich Drehzahl und Schnittgeschwindigkeit erh?hen, um die Arbeitseffizienz zu steigern. Die ?ltere C620?1?Drehmaschine verfügt nur über wenige fest eingestellte Drehzahlstufen und kann daher nicht pr?zise an verschiedene Werkstoffe angepasst werden. Im Gegensatz dazu bietet die CA6140?Drehmaschine ein breites Spektrum an fein abgestuften Drehzahl?Einstellungen und erfüllt die Anforderungen an die Schnittgeschwindigkeit unterschiedlicher Materialien.
Die Schnitttiefe gibt an, wie tief das Werkzeug bei jedem Drehgang in das Werkstück eindringt und beeinflusst haupts?chlich das Bearbeitungsaufma? sowie die Ma?genauigkeit des Werkstücks. Bei der Vorbearbeitung kann die Schnitttiefe vergr??ert werden, um überschüssiges Material zügig abzutragen und die Effizienz zu erh?hen. Bei der Feinbearbeitung muss die Schnitttiefe verringert werden. Durch schichtweises Abtragen lassen sich die Abmessungen korrigieren, eine glatte Oberfl?che sicherstellen sowie Ma?abweichungen und Oberfl?chenkratzer vermeiden.
Der Vorschub gibt an, um welche Strecke sich das Werkzeug bei einer vollen Umdrehung des Werkstücks in axialer Richtung bewegt. Ein zu hoher Vorschub führt zu einer rauen Werkstückoberfl?che mit ausgepr?gten Werkzeugspuren, im schlimmsten Fall bricht das Werkzeug ab oder das Werkstück verformt sich. Ein zu geringer Vorschub senkt die Arbeitseffizienz stark. Langer Kontakt zwischen Werkzeug und Werkstück bewirkt eine Erw?rmung des Bauteils, wodurch es ausgeh?rtet wird und die Oberfl?che schwarz verf?rbt. Bei praktischen Arbeiten müssen diese
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drei Parameter je nach Vorbearbeitung oder Feinbearbeitung sinnvoll abgestimmt werden, um sowohl Effizienz als auch Qualit?t zu gew?hrleisten.
Nach Abschluss der theoretischen Einheit begannen wir mit praktischen ?bungen und lernten den Einsatz grundlegender Spannmittel sowie unterschiedlicher Drehverfahren kennen. Zuerst besch?ftigten wir uns mit dem Dreibacken?Futter als zentrales Spannmittel der Drehmaschine, das zur Befestigung von Werkstücken dient. Vor jeder Bearbeitung muss man die Spanntechnik beherrschen. Beim Einspannen des Werkstücks ist auf einen festen Halt und eine koaxiale Ausrichtung zur Hauptspindel zu achten. Andernfalls lockert sich das Werkstück w?hrend der Bearbeitung, ger?t au?er der Mitte, was zu Ma?abweichungen oder sogar zu Sicherheitsunf?llen führen kann. Die Spannkraft muss angemessen gew?hlt werden: Bei zu geringer Spannung wackelt das Werkstück, bei zu hoher Spannung verformen sich dünnwandige Bauteile. Dies ist eine grundlegende und ?u?erst wichtige Arbeitsweise beim Drehen.